Archiv für April 2013

Amtsgericht Wedding mit Farbflaschen angegriffen

Dokumentation von linksunten:

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag haben wir den Eingangsbereich des Weddinger Amtsgerichtes am Brunnenplatz mit Farbflaschen umgestaltet, wodurch auch Fensterscheiben zu Bruch gingen.


Das Amtsgericht Wedding ist in hohem Maße mitverantwortlich für den Tod von Rosemarie F., die am 09.04.2013 zwangsgeräumt wurde und zwei Tage später in den Räumen der Kälte-Nothilfe verstarb. (mehr…)

1.Mai – das wird ein schwieriger Weg

Wenige Tage vor dem 1.Mai verläuft die Mobilisierung für die „Revolutionäre Demonstration“ in Berlin
eher schleppend. Die erneute Änderung der Demoroute wird durch die üblichen Hetzartikel in der Presse mitgeteilt, der neue Startpunkt am Lausitzer Platz lässt die gleichen Probleme wie im letzten Jahr erahnen. Überhaupt scheinen die Verhandlungen über die Route bislang die größte Aufmerksamkeit zu geniessen, dabei gäbe es eigentlich wichtigere Themen auf die sich konzentriert werden könnte.
Eine Ausrichtung der Demonstration auf Krise und Arbeitskämpfe sollte sich mehr die aktuellen Vorfälle berücksichtigen.
Erneutes Massaker an Textilarbeitern in Bangladesh am 24.April:

Gegen den sozialen Krieg der spanischen Regierung, vor dem Parlament in Madrid am 25.April:

Ob vor diesem Hintergrund die erste Reihe der 1.Mai Demonstration mit griechischen Gewerkschaftern zu bilden sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Die Gewerkschaften in Griechenland haben die Proteste der letzten Jahre versucht für das System abzufedern oder sogar das Parlament geschützt (PAME). Aber die Information, das griechische Gewerkschafter die Demo anführen sollen ist ja auch nur aus der Presse.

Haymarket! Für einen anarchistischen 1. Mai in Berlin

Alle Versuche das Bündnis, das die „Revolutionäre 1.Mai Demo“ 2013 organisiert, dazu zu bewegen endlich Lehren aus dem Fiasko des letzten Jahres zu ziehen, sind leider gescheitert. Alle Erfahrungen, positive, wie negative, die während der PK13-Demo gesammelt wurden, wurden in den Wind geschlagen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Bullen auch dieses Jahr die Demo angreifen und zerschlagen werden. Mit dem Verzicht auf die Südschleife, vorbei am IZH und durch Neukölln, ist zusätzlich eine brisante Ausgangslage entstanden. Eingeklemmt zwischen Spree und Bullensperren, wird spätestens ab der Köpenickerstr. die Demo gefährlich für alle Teilnehmer_innen. (mehr…)

Unangemeldete Demonstration am 1. Mai (B)

Wie bereits in den letzten beiden Jahren soll es auch dieses Jahr am ersten Mai in Kreuzberg eine unangemeldete Demonstration geben: gegen steigende Mieten und Verdrängung, Zwangsumzüge, Polizeigewalt und die drohende Räumung alternativer Projekte wie Linienstraße 206, KVU, Rummelplatz, Baiz… (mehr…)

Demoroute am 1.Mai sorgt für Diskussionen

Die Anmeldung der „Revolutionären 1.Mai Demonstration“ in Berlin konnte auch in diesem Jahr nicht verhindern, dass die Demo wieder im Vorfeld zum Spielball der Polizeistrategen wird. Auf Indymedia Linksunten ist folgender Text erschienen:

1. Mai Berlin: Kooperation mit den Bullen statt out of control
Die diesjährige „Revolutionäre 1.Mai Demo“ droht ähnlich wie letztes Jahr in einem Desaster zu enden. Nach der unangemeldeten Demo zum Bullenkongress im Februar in Berlin gab verschiedene Aufrufe an das Bündnis, das massgeblich diese Demo alljährlich organisiert, in diesem Jahr „andere Wege“ am 1. Mai zu suchen. (mehr…)