Polizeigewalt in den USA

Es ist Alltag auf dieser Welt und selbstverständlich, dass Menschen, denen vom Staat Waffen und Rechte gegeben werden, die sie nicht haben sollten, jene für die Interessen ihrer Gönner und zur Befriedigung ihrer niederen Triebe einsetzen. Meistens entspricht auch die kommerzielle Presse diesen Interessen, zur Zeit jedoch verbreiten sich vor allem durch den Gebrauch alternativer Medien Meldungen von täglicher brutaler Polizeigewalt und Unterdrückung.

„Während überall mindestens 20 Stunden durchgehend über die Wahl des Papstes berichtet wird, kreisen über New York Helikopter und Riot-Equipment wird aufgefahren“, so ein „Anonymous“ über twitter. Die Rede ist dieses Mal von einem Stadtteil in Brooklyn, New York, in dem vor drei Nächten wieder einmal ein junger Schwarzer im Alter von 16 Jahren von Polizisten von vorne und hinten mit 7 Kugeln scharfer Munition beschossen wurde und verstarb. Während die Polizei und ihre Pressevollstrecker die übliche Version von Notwehr verbreiten, ist man sich auf der Straße einig, dass es Mord war.
Seit dem gehen Anwohner und Anwohnerinnen, darunter zahlreiche Verwandte und Bekannte des getöteten Kimani Grey auf die Straße und wagen den Aufstand gegen die polizeiliche Übermacht, die versucht jeden festzunehmen, der auch nur einen Fuß auf die Straße setzt.


Wir solidarisieren uns mit den Bewohnern von Brooklyn und teilen die Wut und Trauer nach dem Tod des Jungen!
We declare our solidarity with the struggles of the people of Brooklyn going to the streets and standing up against the brutal police and system of opression!
We also feel a deep sadness and anger rising in our hearts.

No justice no peace!