Archiv für Februar 2013

Über den 16.Februar in Kreuzberg

Mit der Demonstration am 16. Februar sollte zum Einen eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Arbeit der beim Polizeikongress versammelten TeilnehmerInnen angeschoben werden.
Gleichzeitig sollte der Handlungsspielraum einer antiautoritären Bewegung auf der Straße erweitert werden, bzw. überhaupt erstmal festgestellt werden, in welchem Zustand sich diese Bewegung eigentlich befindet. (mehr…)

Entgrenzte Sicherheit – grenzenloser Widerstand

Täglich und rund um die Uhr setzen Beamte weltweit um, was auf Treffen wie dem Polizeikongress beschlossen wird. Lagezentren in den Polizeipräsidien der Metropolen arbeiten 24 Stunden an der Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Ordnung. Für Individuen oder Gruppen, die diese Ordnung unerträglich finden kann so leicht ein Gefühl von Ohnmacht entstehen. Was kann es da bringen in einer beliebigen Stadt etwas gegen die Herrschaft zu unternehmen? Wir sollten uns öfter bewusst sein, dass es auch immer, Tag und Nacht, Widerstandshandlungen gibt; von Menschen die mit uns durch einige gemeinsame Werte affin sind ohne dass wir uns kennen. (mehr…)

Weitere unangemeldete Demonstrationen

Anfang März finden zwei Demonstrationen statt, die nicht angemeldet sind.
Am 2.März in Leipzig und am 8.März in Hamburg .

Von den 25 Menschen die bei der Demo gegen den Polizeikongress verhaftet wurden, hat sich nur ein kleiner Teil beim EA gemeldet.
Wer Unterstützung in dieser Sache braucht sollte sich dort melden, nur so können wir Repressionskosten mit Solikohle decken.

Hier noch ein Bericht über die Kundgebung am Alex gegen den Polizeikongress.

Mehr Aktionen gegen Polizei!

Auch nach dem Polizeikongress und den angekündigten Protesten gibt es weitere Aktionen. Die Verantwortlichen haben sich in einem Text dazu bekannt, eine der „Gewerkschaften“ der Polizei, die DPolG, in ihrer Landesgeschäftsstelle in Potsdam angegriffen zu haben, da diese „auf dem diesjährigen Bullenkongress … als Kooperationspartnerin einer Paneldiskussion vertreten“ war.
Auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/79442 weiterlesen.

Ein anderer Anschlag hatte das Quartiersmanagement in Kreuzberg zum Ziel. Entsprechendes Schreiben verurteilt das Quartiersmanagement, da es zusammen mit der Wohnbaugesellschaft degewo“von diesem büro auch die nächtlichen streifen der firma flash security rund um den mariannenplatz steuert“. Außerdem ist das Myfest, welches als Gegenveranstaltung zum politischen 1. Mai mit den Bullen zusammen organisiert wird, ebenso Produkt dieses Quartiersmanagements.
Auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/79359 mehr lesen.

Auch Camover geht international weiter. Dieses Mal mit einer Aktion in der Brüsseler U-Bahn: https://linksunten.indymedia.org/fr/node/79380!

Weiterer Demobericht

von ARAB

Zwischen 800 und 1200 Menschen versammelten sich am Abend des 16.Februars am Kreuzberger Mariannenplatz zu einer unangemeldeteten Demonstration gegen den „europäischen Polizeikongress“ der am 19. und 20.Februar in Berlin tagt.

Kritisiert wurde dabei nicht nur die übertriebene Polizeigewalt sondern die grundsätzliche Funktion der Polizei in einem bürgerlich-kapitalistisch Verfassten Gemeinweisen, nämlich die Besitzenden vor den Nicht-Besitzenden zu beschützen und wen nötig mit Gewalt die Eigentumsverhältnisse und den bestehenden Status Quo zu verteidigen. (mehr…)