Nachtrag zum 1.Mai

Dokumentation von linksunten:

Bullen in Kreuzberg im Hinterhalt
In der Walpurgisnacht haben wir am Görlitzer Ufer in Kreuzberg eine Gruppe Bereitschaftsbullen attackiert. Die Bullen hatten ihren Mannschaftstransporter gegen 1 Uhr morgens zu einer Pause ohne Helme verlassen, als wir sie mit ungefähr 40 Steinen bewarfen. Einige flüchteten in ihre Wanne, andere liefen davon. Diese Aktion beantwortet die rassistischen Kontrollen und Verfolgungsjagden, die von den Bullen im Görlitzer Park täglich ausgeführt werden.

Außerdem war es ein Beitrag zum ‚friedlichsten‘ ersten Mai seit 1987.

Rund um den 1.Mai sind weltweit unzählige Steine gegen Bullen geworfen worden und auch wenn keine Veränderung nur durch Steine erfolgt, gibt es auch keine Revolte ohne Steine.

Wir grüßen die Leute, die in Bern, München und Frankfurt aktiv gehandelt haben.

chilenische Bullen bei der Arbeit, Santiago – 01/05/2013:


CHILE: BRUTAL REPRESIÓN POLICIAL EN EL DÍA DEL… von Opalchilepress

Solidarische Grüße nach Istanbul

Solidarische Grüße an die TeilnehmerInnen der 1.Mai Demonstration in Istanbul.

(B) Die Wege, die wir gehen….

Sie nennen es den friedlichsten ersten Mai seit 1987, wir sagen: Schön für euch. Ihr mögt sogar recht haben, berücksichtigt man, mit welchen Zahlenspielereien solch ein Fazit gezogen wird. Anzahl der Festnahmen plus die Zahl der verletzten Bullen und vielleicht noch die Höhe des Sachschadens sind das Ausschlaggebende für die Herrschenden. Je nach dem was politisch gerade gewollt ist, wird entweder der friedlichste erste Mai beschworen oder aus einer brennender Mülltonne die wildeste Straßenschlachten herbei phantasiert.

Wie dem auch sei, wir schenken dem nicht sehr viel Beachtung, denn es ist klar, dass diese Zahlen alleine in ihren Händen liegen und vor Allem nur wenig damit zu tun haben, ob etwas qualitativ gut oder schlecht war.

Um diese Frage der Qualität zu beantworten macht es Sinn nochmal genauer darauf einzugehen, was wir uns vom ersten Mai erhofft haben, wieso wir als Gruppe daran Teil genommen haben und weshalb wir die Idee des anarchistischen Mobs mitgetragen haben.

Die „revolutionäre 1.Mai Demo“

Angeknüpft an die Diskussionen rund um die unangemeldeten Demos zum Todestag von Carlo und dem Polizeikongress, fanden wir den Gedanken, die „revolutionäre 1. Mai Demo“ mit ähnlichen Fragestellungen anzugehen, sehr reizend, denn schon lange können wir, in Anbetracht der Art und Weise wie diese Demo vom Bündnis organisiert und umgesetzt wird, eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. (mehr…)

Propagandistisch vielleicht keine schlechte Idee, bleibt die Frage ob solche Reportage sinnvoll sind, besonders wenn die sich dort präsentierende Gruppe bereits im Blick der Behörden steht:

Wer ist die radikale Linke? 1
Wer ist die radikale Linke? 2

Hier noch ein langweiliges Video der 18 Uhr Demo:

Warum Filmen nicht OK ist

Auch vor, während und nach der 1.Mai Demonstration in Kreuzberg wird wieder über den Sinn und Unsinn von Foto- und Videoaufnahmen diskutiert. Für alle, die noch immer nicht verstanden haben, warum wir gegen Fotografen und sogenannte “ Journalisten “ vorgehen,
damit solche Aufnahmen nicht im TV oder auf youtube verbreitet werden: N 24 Nachrichten

Die anarchistische Präsenz auf der 1.Mai Demonstration in Mexico, der Nachrichtensprecher versucht TeilnehmerInnen namentlich zu identifizieren: